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Homöopathie

Wann kann mir eine homöopathische Behandlung helfen?

Eine homöopathische Behandlung wirkt nicht nur bei leichten Beschwerden.Sie ist bei Krankheiten unterschiedlicher Schweregrade, auch Unfallfolgen und deren Behinderungen sowie angeborenen Leiden, Allergien und chronischen Beschwerden  - unabhängig vom Alter des Patienten - angezeigt.

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Wie verläuft eine
homöopathische Behandlung?

Jeder Mensch ist einzigartig und hat seine von der Persönlichkeit geprägte Gesundheit, folgerichtig auch sein individuelles Krankheitsbild.

Die Homöopathin erfragt Ihren gesamten Krankheitszustand anhand von körperlichen, emotionalen und geistigen Symptomen. Bei diesem Gespräch lernt Sie die Homöopathin kennen und verstehen.

Daraufhin erarbeitet sie das zu dem Krankheitsbild beziehungsweise zu Ihnen passende homöopathische Heilmittel. Dieses regt die Selbstheilungskräfte an, so dass sich nicht nur einzelne Beschwerden - sondern alle Ihre Leiden -  wesentlich bessern oder abheilen können.

Es gibt in der Homöopathie ca. 2000 Mittel, die in ihrer Heilwirkung sehr genau beschrieben sind. Über jedes Mittel sind Hunderte von Symptomen dokumentiert.

Deshalb dauert eine Erstanamnese 1-1,5 Stunden.

Prinzipiell verschreibt die Homöopathin, die nach der klassichen (ursprünglichen) Homöopathie behandelt, immer ein einziges Mittel. Nur das richtig gewählte homöopathische Mittel erfasst den Menschen in seiner Gesamtheit. Es werden also nicht einzelne Krankheitssymptome behandelt, unterdrückt oder verschoben, sondern das Ziel ist:

Ihre individuelle Gesundheit zu erreichen.

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Was ist Homöopathie und
wie ist sie entstanden?

Ähnliches heilt Ähnliches

Die Homöopathie ist eine ganzheitliche Heilmethode, deren Vater Samuel Hahnemann (1755-1843) ist. Hahnemann war Arzt und mehr als unzufrieden mit den Heilmethoden der Schulmediziner seiner Zeit. So suchte er nach einer Möglichkeit, Menschen wirklich helfen zu können.

Er beobachtete, dass Chinarinde bei Wechselfieber (heute versteht man darunter Malaria) sehr hilfreich war. Diese Erkenntnis allein reichte ihm aber nicht aus. Er suchte nach Erklärungen für dieses Phänomen. So überlegte er, eine Arznei am gesunden Menschen zu prüfen, da nur der gesunde Mensch ein unverfälschtes Arzneimittelbild zeigen kann. Hahnemann startete den ersten Selbstversuch, dem noch viele folgen sollten. Er nahm Chinarinde täglich zu sich. Die körperlichen und seelischen Symptome, die sich bei diesem ersten Selbstversuch mit Chinarinde zeigten, entsprachen dem Krankheitsbild, das häufig bei Wechselfieber zu beobachten war.

Also machte eine Arznei einen gesunden Menschen krank. Andererseits machte dieselbe Arznei den kranken Menschen gesund - wenn er eine Krankheit hatte, die diese Arznei erzeugen konnte. So hatte Hahnemann das Prinzip Ähnliches heilt Ähnliches gefunden.

Mit dieser Heilmethode erreichte Hahnemann sensationelle Erfolge. Während einer Typhusepedemie im Jahre 1813 behandelte er 183 Patienten, von denen nur einer starb. Das enspricht einer Sterblichkeitsquote von 0,5 Prozent. Bei konventionell Behandelten lag sie bei über 50 Prozent.

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Potenzen

Hahnemann war Naturwissenschaftler. Er prüfte in den folgenden Jahrzehnten viele Arzneien sehr gewissenhaft, um ihre Wirkungsweise genau studieren zu können. Hahnemann entwickelte eine spezielle Methode der Verdünnung, das sogenannte Potenzieren. So konnte er auch höchst giftige Substanzen ohne die Gefahr von Vergiftungserscheinungen oder Nebenwirkungen verwenden. Dabei kam er zu einem erstaunlichen Ergebnis. Je höher die Potenz, desto sanfter, sicherer und schneller wirkte das Mittel.

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Diagnose

Nachdem er jetzt die Arzneimittelbilder vieler Arzneien kannte, musste er nur noch den Patienten genau beobachten, seinen körperlichen und seelischen Zustand erfassen und das dazu passende Mittel finden. Das setzte eine sehr individuelle, ausführliche Anamnese und Behandlung und vor allem eine gute Beobachtungsgabe des Behandelnden voraus.

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Hahnemanns Streben

Hahnemann hat in seinen letzten Jahren versucht, noch weiter von der Materie weg zu kommen, hin zu dem Wesen des Mittels. Für die damalige Zeit war seine Vorgehensweise eine Revolution, chemische Substanzen extrem zu potenzieren und diese nach dem Ähnlichkeitsprinzip als Heilmittel zu verwenden. Seit Hahnemanns Wirken sind bald zwei Jahrhunderte vergangen und die Homöopathie hat sich weiterentwickelt. Denn auch unsere Welt hat sich weiterentwickelt. Stillstand wäre niemals in Hahnemanns Sinne gewesen. Er selbst hat geschrieben, dass noch viel geforscht und weiterentwickelt werden sollte.

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Was sind Potenzen und
wie wirken sie?

Herstellung

Hahnemann prägte den Begriff Potenzierung für die Herstellungsweise der homöopathischen Mittel. Flüssige Stoffe werden aus der Urtinktur in jeder Stufe der Potenzierung durch starke Schüttelstöße hergestellt. Feste oder trockene Stoffe werden bei jedem Potenzierungsschritt eine Stunde lang mit dem Mörser mit Milchzucker verrieben.

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Mischung

Die Mischung mit dem Trägerstoff (Wasser, Alkohol oder Milchzucker) erfolgt in jeder einzelnen Stufe im Verhältnis:

  • 1+ 9 = 10 bei D-Potenzen
  • 1+ 99 =100 bei C-Potenzen oder
  • 1+ 49999 = 50000 bei LM / Q Potenzen

Die Zahl hinter dem Buchstaben gibt die Anzahl der Verschüttelungen bzw. Verreibungen an. Eine Potenz C3o ist also 30 mal im Verhältnis 1:100 potenziert worden. Bei der Potenzierung ist nun entscheidend, wie oft das Mittel verschüttelt bzw. verrieben worden ist. Denn durch diese Schritte verändert man das Verhältnis Materie zu Energie.

Die Quantität der Trägersubstanz

  • 1 : 10
  • 1 : 100 oder
  • 1 : 50000

nimmt keinen Einfluss auf die Wirkungsweise des Mittels. Somit ist die Potenz LM/Q12 in ihrer Wirkungsweise dieselbe wie eine D12 oder C12. Potenzieren bedeutet also Materie zu minimieren und Energie bzw. Schwingung freizusetzen. Dabei bleibt der Bestandteil der Materie als Basisinformation erhalten.

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Tiefpotenzen C12 - C30
für die akute Behandlung

Man nennt alle Potenzen unterhalb der Loschmidt´schen Zahl Tiefpotenzen. Die Loschmidt´sche Zahl ist die D23. Ab dieser Verdünnung kann momentan keine Materie mehr nachgewiesen werden. Die Erfahrung zeigt allerdings, dass bis zur 30’er Potenz noch Materie bei der Heilung mitwirkt. Alle Mittel - seien es Pflanzen, Mineralien, Tiere, oder andere - wirken in ihrer ureigenen Schwingung durch zwei Komponenten auf uns:

  • der Auslebungsweise - der Idee
  • sowie ihren chemischen Aufbau.

Diese zwei Arten der Wirkungsweise nennt man biochemische Wirkung. Tiefpotenzen wirken, da sie noch Materie enthalten, auf biochemische Weise. Diese Mittel sind für akute Geschehen einzusetzen. Hier helfen sie auf der zellulären Ebene und bewirken gute und rasche Heilerfolge.

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Hochpotenzen C200 - C1.000.000

Bei diesen Mitteln ist nun definitiv keine Materie mehr nachweisbar. Sie sind Informationsträger und wirken über die Psyche auf den Menschen ein. Daher gibt man besser keine Hochpotenzen bei akuten Problemen, da es für die Patienten einen Umweg bedeuten würde. Keine Regel ohne Ausnahme: Kleinkindern sollte man grundsätzlich nur Hochpotenzen geben, da sie noch kein so ausgeprägtes zelluläres Bewusstsein haben und somit die Tiefpotenzen nicht verstehen würden.

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Freie Schwingung

Alle Versuche der Homöopathen der letzten 200 Jahre gingen dahin, noch wirksamere homöopathische Mittel zu erhalten. Man versuchte dies dadurch, dass man die Mittel immer weiter potenzierte, in der Hoffnung noch besser heilen zu können. Was macht man aber letztendlich wenn man Mittel oberhalb der C30 potenziert? Man potenziert Schwingung. Wie, so frage ich mich, kann man Schwingung weiter potenzieren? Was hat also eine C100.000 was eine C200 nicht hat?

Meine Freundin und Kollegin Renate Biebach geht nun davon aus, dass der Ansatz geändert werden muss. Man potenziert keine Materie, sondern stellt die Mittel ideell her. Man geht den direkten Weg. Bei Mitteln wie beispielsweise Vakuum, Electricitas oder Sol versagt die herkömmliche Denkweise der Herstellung schon im Ansatz. Auch hier kann "nur" die Information des Mittels übertragen werden, keine Materie. Und diese Mittel werden mit Erfolg seit vielen Jahren in der Homöopathie eingesetzt. Wenn man also diese Mittel auf diese Art und Weise herstellen kann, warum nicht alle anderen Mittel auch?

Die freie Schwingung gibt keine Vorgaben oder Beschränkungen. Sie wirkt umfassender als die herkömmlichen homöopathischen Mittel, ohne dass überschießende Reaktionen, sogenannte Erstverschlimmerungen auftraten  - weder physischer noch geistiger Natur. Die Patienten gesunden in einer sanften Kontinuität. Das Mittel gibt die Erkenntnis, der Mensch besinnt sich auf sein Potential und seine Unversehrtheit. Er erinnert sich an seine Gesundheit.

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Was muss ich bei der
Einnahme der Globuli beachten?

Es existiert die Vorstellung, dass die Wirkung homöopathischer Mittel durch diverse Substanzen (z.B. Kaffee, Tee und Minze.) gemindert bzw. außer Kraft gesetzt werden können. Homöopathische Mittel ab der Potenz D30 bzw. C30 wirken nicht mehr auf der chemischen Ebene, sondern geben dem Körper Informationen.

Daher können die homöopathischen Mittel durch chemische Substanzen nicht beeinflusst werden, da sie auf einer ganz anderen Ebene wirken. Der einzige Weg ein homöopathisches Mittel außer Kraft zu setzen, ist der eigene Wille!

Das bedeutet, dass

  • Sie alle Nahrungsmittel wie gewohnt zu sich nehmen können.
  • Eine schulmedizinische eine homöopathische Behandlung nicht ausschließt, da sie auf unterschiedlichen Ebenen wirken.

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Welche Risiken birgt die
Einnahme von Komplexmitteln?

Komplexmittel bestehen aus mehreren potentierten Mitteln, die einmalig oder sogar über viele Monate täglich eingenommen werden. Bei der Verschreibung der Komplexmittel geht man nach schulmedizinischen Aspekten vor. Bei Krankheit X wird Komplexmittel Y verschrieben.

Diese Vorgehensweise widerspricht den Erkenntnissen der Homöopathie.

Bei der Homöopathie wird nach dem Ähnlichkeitsprinzip verfahren. Das heißt - der momentane Krankheitszustand der Patienten wird erfasst und danach ein homöopathisches Mittel gegeben. Dieses ist dem speziellen Krankheitsbild ähnlich. Daraus ergibt sich, dass wir für eine Krankheit ganz unterschiedliche Mittel verschreiben, da jeder Patient diese individuell auslebt.

Die einzige Übereinstimmung zwischen Komplexmitteln und Homöopathie ist, dass auch die Komplexmittel potentiert werden. Das macht sie sehr problematisch besonders in der langfristigen Anwendung. Durch die Reaktion der Patienten auf die vielfältigen Informationen (potentierte Mittel sind Informationsträger) treten Arzneimittelsymptome auf. Das bedeutet, den Patienten geht es nach der Einnahme des Komplexmittels schlechter als vorher. Sie haben zusätzlich noch Arzneimittelsymptome.

Wenn zudem eine Konditionierung erfolgt, besteht die Möglichkeit, dass der Körper über einen längeren Zeitraum nicht mehr in der Lage ist, auf Heilmittel zu reagieren und zu gesunden. Das oben gesagte gilt selbstverständlich für jedwede Arznei in der potentierte Mittel enthalten sind (zu erkennen an den Zusätzen D oder C und einer Zahl Bsp.: D3 hinter dem Inhaltsstoff).

Ich rate dringend davon ab, diese Mittel sorglos einzunehmen. Potentierte Mittel sind sehr mächtig und in ihrer Wirkung niemals zu unterschätzen.

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Was ist Ihnen Ihre
Gesundheit Wert?

Leider werden Heilpraktikerleistungen von den gesetzlichen Krankenkassen nicht übernommen.

Es besteht aber die Möglichkeit, eine ambulante Zusatzversicherung abzuschließen. Diese zahlt bis zu 80% der Heilpraktikerleistungen und je nach Paket auch Zuschüsse zu anderen Leistungen wie Zahnersatz und Brillen.

Bei privaten Krankenversicherungen gibt es verschiedene Tarife, die diese Leistungen enthalten.

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